(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg

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Mehr Schutz vor Gewalt und konkrete Hilfe für Betroffene – Freiburg setzt seinen Aktionsplan zur Istanbul-Konvention vollständig um. Heute teilt die Stadt Freiburg mit, dass alle acht Maßnahmen des Aktionsplans inzwischen gestartet sind. Ziel ist es, geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt wirksamer zu bekämpfen und Betroffene besser zu unterstützen.

Im Fokus stehen sowohl Prävention als auch konkrete Hilfsangebote. So wird im Stadtteil Weingarten das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ weiter ausgebaut. Ehrenamtliche informieren dort über Gewalt und Unterstützungsangebote, wie die Stadt mitteilt. Parallel wird die Arbeit mit Jungen und jungen Männern verstärkt, um Gewalt frühzeitig vorzubeugen.

Auch Bildung und Sensibilisierung spielen eine zentrale Rolle: In Kitas wird das Präventionsprogramm Pugs+ eingeführt, während Fachkräfte künftig über eine neue Kompetenzstelle geschult werden. Zusätzlich sind Dialogforen und Veranstaltungen geplant, um das Netzwerk in Freiburg weiter zu stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Täterarbeit. Seit Anfang 2026 gibt es laut Stadt neue Beratungsangebote, die sich auch mit Stalking und sexualisierter Gewalt befassen und auf Verhaltensänderung abzielen.

Ein großes öffentliches Zeichen soll am Montag, 21. Juli 2026, folgen: Im Europa-Park Stadion ist ein Schulaktionstag mit rund 450 Jugendlichen geplant. Ergänzend startet im Sommer eine städtische Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Für die Umsetzung stellt die Stadt Freiburg Mittel bereit, unterstützt wird das Projekt zusätzlich durch eine Stiftung. Ziel bleibt, Gewalt langfristig zu reduzieren und Betroffene besser zu schützen.

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