(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Rheinfelden (Baden)

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Mehr Prävention, klare Kontrollen: In Rheinfelden haben diese Woche mehrere Stellen gemeinsam Maßnahmen gegen Glücksspielsucht umgesetzt. Ziel war es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Betreiber zu sensibilisieren und Betroffene besser zu unterstützen.

Im zweiten Schritt wurde bekannt, dass sich die Aktion auf insgesamt 20 Betriebe mit Geldspielautomaten erstreckte. Dazu zählten Gaststätten, Spielhallen, Shishabars und Imbissbetriebe im Stadtgebiet. Beteiligt waren die Villa Schöpflin, die Polizei Rheinfelden, die Suchtberatung BWLV Lörrach mit ihrer Außenstelle in Rheinfelden sowie das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt.

Nach Angaben der Stadt standen neben der Überprüfung gesetzlicher Vorgaben vor allem Beratung und Aufklärung im Mittelpunkt. Betreiberinnen und Betreiber erhielten Informationsmaterialien sowie Hinweise auf Unterstützungs- und Hilfsangebote. Damit soll verhindert werden, dass sich problematisches Spielverhalten und Abhängigkeiten verfestigen.

Im Rahmen der Kontrollen stellten die beteiligten Behörden jedoch auch zahlreiche Mängel fest. In acht Betrieben wurden Verstöße registriert. Diese betrafen unter anderem die Spielverordnung, das Gaststättengesetz, den Nichtraucherschutz, den Jugendschutz sowie weitere ordnungsrechtliche Vorgaben. Besonders kritisch bewertete das Ordnungsamt laut Stadt eine deutliche Missachtung des Jugendschutzes.

Die festgestellten Verstöße werden nach Angaben der Stadt konsequent verfolgt. Gegen die Verantwortlichen sollen entsprechende Bußgelder verhängt werden. Gleichzeitig betonen die beteiligten Akteure, dass Prävention und Kontrolle zusammengehören, um sowohl Regeln durchzusetzen als auch frühzeitig Hilfe anzubieten.

Koordiniert wurde die Aktion von der Rheinfelden (Baden) in Zusammenarbeit mit der Polizei Rheinfelden und sozialen Einrichtungen aus der Region.

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