(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Heitersheim (Sitzungsvorlage GR-2025-091)

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Für das Sanierungsgebiet rund um das Malteserschloss in Heitersheim stehen mehrere wichtige Förder- und Entwicklungsentscheidungen an. Dabei geht es um sanierte Wohn- und Gemeinschaftsgebäude, den Schlosspark, die Kita, ein Quartiersmanagement und die künftige Nutzung weiterer Gebäude.

Am Dienstag, 17. März 2026, entscheidet der Gemeinderat über ein umfangreiches Paket für das Sanierungsgebiet „Bereich Malteserschloss“. Vorgesehen ist laut Verwaltung, für die Gebäude „Lampert“ sowie die Obergeschosse der Häuser „Gabriel“ und „Raphael“ höhere Zuschüsse zu bewilligen als nach den pauschalen Förderobergrenzen üblich. Für „Lampert“ sind bis zu 750.000 Euro vorgesehen, für „Gabriel“ und „Raphael“ zusammen bis zu 845.000 Euro.

Zusätzlich soll auch die Ordnungsmaßnahme „Schlosspark“ gefördert werden. Für die Ertüchtigung des historischen Innenhofs und der Grünflächen ist ein Kostenerstattungsbetrag von bis zu 550.000 Euro im Gespräch. Die Stadt verweist darauf, dass der Schlosspark eine wichtige städtebauliche, kulturhistorische und öffentliche Funktion habe und künftig als attraktiver Aufenthaltsbereich dienen soll.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Kita im Malteserschloss-Areal. Für die U3-Einrichtung ergibt sich nach einer Änderung der Förderpraxis nun doch die Möglichkeit einer nachträglichen Städtebauförderung. Nach Angaben der Verwaltung könnte sich daraus eine Förderung von rund zwei Millionen Euro ergeben. Der Eigenanteil der Stadt läge bei etwa 800.000 Euro, im Gegenzug soll die bisher vereinbarte Miete mit der Betreiberseite reduziert werden.

Auch für die Gebäude „Lazarus“ und „Stehwagen“ ist eine neue Lösung vorgesehen. Diese könnten auf Erbbaurechtsbasis an die Schloss-Heitersheim-GmbH verkauft werden. Die Stadt möchte sich dort Räume für das Maltesermuseum sichern, während die übrige Nutzung in ein Gesamtkonzept des Schlossareals eingebunden werden soll.

Außerdem liegt für ein Quartiersmanagement bereits eine Förderzusage aus dem Programm Nichtinvestive Städtebauförderung vor. Das Projekt soll bis 2030 laufen und das soziale Miteinander im Quartier stärken. Vorgesehen ist eine Koordinierungsstelle, die Angebote, Begegnungen und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Nutzergruppen im Schlossareal organisiert.

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