Das Kreiskrankenhaus Emmendingen erhält Geld aus dem Krankenhausbauprogramm 2026 und bekommt eine Planungsrate für ein größeres Maßnahmenpaket. Das teilt der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan mit.
Nach seinen Angaben soll damit die medizinische Versorgung im Landkreis Emmendingen nachhaltig gestärkt werden. Die Planungsrate wird gemeinsam mit dem Klinikträger festgelegt und orientiert sich an der voraussichtlichen Bausumme sowie am geplanten Mittelabfluss. Solche Raten werden laut Tonojan im Vorgriff auf die eigentliche Investitionsförderung bewilligt und betreffen in der Regel größere Bauvorhaben.
Das Kreiskrankenhaus Emmendingen ist nach eigenen Angaben Gesundheitszentrum für die Region und akademisches Lehrkrankenhaus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit 740 Mitarbeitenden werden dort jährlich rund 11.000 stationäre sowie etwa 20.000 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Das Haus verfügt über mehr als 260 Betten.
Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 umfasst laut Mitteilung landesweit Fördermittel in Höhe von 248 Millionen Euro für 14 Bauprojekte sowie sechs Planungsraten. Insgesamt stelle das Land Baden-Württemberg im Doppelhaushalt 2025/26 mehr als eine Milliarde Euro für Krankenhäuser bereit.





