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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen (Beschlussvorlagen 2026/212 & 2026/215)

Der Landkreis Emmendingen will die Rückkehrberatung für Flüchtlinge auch in den kommenden Jahren weiter unterstützen. Der Kreistag entscheidet darüber am Montag, 18. Mai 2026.

Nach Angaben der Kreisverwaltung soll das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Emmendingen weiterhin bis zu 50.000 Euro pro Jahr erhalten. Voraussetzung ist allerdings, dass auch das Land Baden-Württemberg seine Förderung fortsetzt.

Die Rückkehrberatung richtet sich an Menschen ohne dauerhaftes Aufenthaltsrecht, die freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren wollen. Laut Landratsamt reisen seit 2023 jedes Jahr durchschnittlich rund 80 Menschen freiwillig aus dem Landkreis aus. Etwa zwei Drittel davon hätten zuvor Leistungen nach dem Asylbewerberrecht bezogen.

Nach Berechnungen der Verwaltung spart der Landkreis dadurch jährlich rund 800.000 Euro an Transferleistungen ein. Gleichzeitig würden Unterkünfte und Wohnraum in den Gemeinden entlastet. Die Gesamtkosten der Rückkehrberatung liegen bei rund 125.000 Euro pro Jahr. 75.000 Euro übernimmt das Land, den Rest der Landkreis.

Außerdem soll auch das sogenannte Integrationsmanagement weiter kofinanziert werden. Dafür sind im Haushalt 2027 rund 125.000 Euro vorgesehen. Das Land Baden-Württemberg reduziert allerdings seine Zuschüsse deutlich. Dadurch sinkt die Zahl der geförderten Stellen im Landkreis weiter.

Aktuell arbeiten laut Vorlage noch knapp zwölf Vollzeitkräfte im Integrationsmanagement. Für 2027 könnten nur noch etwa 9,2 Stellen finanziert werden. Die Sozialarbeit unterstützt Flüchtlinge unter anderem bei Behördengängen, Wohnungsfragen, Sprachkursen und der Integration in Arbeit und Gesellschaft.

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