(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: PETA Deutschland e.V., Polizeipräsidium Freiburg

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Das Aussetzen von drei Katzenbabys in einem Bachlauf im Freiburger Stadtteil Haslach beschäftigt weiterhin Polizei und Tierschützer. Nach dem Vorfall hat die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.

Nach Angaben der Polizei soll eine bislang unbekannte Frau Ende Januar am Abend eine Tüte mit drei Katzenbabys in den Kronenmühlebach im Bereich der Matthias-Blank-Straße geworfen haben. Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor Geräusche aus der Tüte gehört, die Frau angesprochen und schließlich selbst eingegriffen. Sie holte die Tiere aus dem Wasser und brachte sie umgehend in tierärztliche Behandlung. Die Kätzchen haben sich inzwischen erholt.

Die Polizei Freiburg beschreibt die Tatverdächtige als etwa 60 bis 70 Jahre alt, mit grauem zusammengebundenem Haar und schmächtiger Statur. Sie soll dunkle Kleidung getragen und deutsch mit mutmaßlich osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Die Ermittlungen werden vom Polizeipräsidium Freiburg geführt.

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt eine Belohnung für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der verantwortlichen Person führen. Nach Einschätzung von PETA handelt es sich bei dem Aussetzen der Tiere um einen schweren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Organisation fordert in diesem Zusammenhang erneut konsequentere Strafen bei Tierquälerei sowie strengere Regelungen wie eine bundesweite Kastrations- und Registrierungspflicht für Katzen.

Hinweise zum Vorfall nimmt weiterhin die Polizei entgegen. Auch PETA bittet um Unterstützung bei der Aufklärung des Falls.

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