(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Wie Ernährung ADHS-Symptome bei Kindern und Jugendlichen beeinflussen kann, steht im Mittelpunkt einer Infoveranstaltung am Universitätsklinikum Freiburg. Vorgestellt wird ein spezieller Ernährungsansatz sowie eine laufende klinische Studie, für die aktuell weitere Teilnehmende gesucht werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Betroffene und Interessierte und findet am Donnerstagabend, 15. Januar ab 19 Uhr, im Hörsaal in der Karlstraße in Freiburg statt, teilt das Universitätsklinikum Freiburg mit. Organisiert wird der Abend von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter.
Im Fokus steht die sogenannte oligoantigene Diät. Dabei handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Weglassdiät, mit der geprüft wird, ob bestimmte Lebensmittel ADHS-Symptome auslösen oder verstärken. Nach Angaben der Klinik zeigen frühere Untersuchungen, dass ein Teil der teilnehmenden Kinder eine spürbare Verbesserung der Symptome erfahren hat. Auch bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung könne der Ansatz unterstützend wirken.
Neben grundlegenden Informationen zur Diät erläutern die Verantwortlichen den Ablauf einer aktuellen Studie. Untersucht wird unter anderem, wie sich die Ernährungsumstellung auf Verhaltenssymptome, die Mundgesundheit sowie ausgewählte biologische Marker auswirkt. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 18 Jahren mit einer gesicherten ADHS- und/oder Autismus-Diagnose, die mindestens eine allgemeinbildende Schule besuchen.
Laut Universitätsklinikum entstehen im Rahmen der Studie Kosten für die Familien, da es sich derzeit um eine individuelle Gesundheitsleistung handelt. Das Diätprogramm kann jedoch auch unabhängig von der Studie unter fachlicher Begleitung durchgeführt werden.


