(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen
Impfungen zeigen messbare Erfolge – das belegen aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Emmendingen. Anlass ist die Europäische Impfwoche, die von Sonntag, 19. April, bis Samstag, 25. April 2026, stattfindet.
Nach Angaben des Gesundheitsamts im Landratsamt Emmendingen haben sich insbesondere bei Säuglingen deutliche Verbesserungen gezeigt. So ist die Zahl der RSV-Erkrankungen bei Kindern unter einem Jahr im Herbst und Winter 2024/2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen – von 36 auf 21 Fälle. Gleichzeitig stiegen die Fallzahlen bei ungeimpften Menschen im selben Zeitraum deutlich an, so das Landratsamt.
Die RSV-Prophylaxe wird seit 2024 von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Im Landkreis haben laut Gesundheitsamt bereits mehr als die Hälfte der gesetzlich versicherten Säuglinge diesen Schutz erhalten.
Auch bei der HPV-Impfung zeigen sich Erfolge. Diese schützt vor bestimmten Krebsarten, darunter Gebärmutterhalskrebs. Bundesweit ist die Zahl der Neuerkrankungen bei jungen Frauen laut Gesundheitsamt seit 2015 deutlich gesunken. Dennoch liegt die Impfquote im Landkreis Emmendingen weiterhin unter den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Bei 15-jährigen Mädchen beträgt sie 55 Prozent, bei Jungen 36 Prozent.
Das Gesundheitsamt betont, dass viele Impfungen in Deutschland gut verfügbar seien, jedoch noch nicht ausreichend genutzt würden. Ziel der Aktionswoche ist es deshalb, die Bedeutung von Impfungen für alle Altersgruppen stärker ins Bewusstsein zu rücken.





