(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Herbolzheim (Sitzungsvorlage 060/26)
Die Stadt Herbolzheim könnte die Stelle der Integrationsbeauftragten doch wieder besetzen. Darüber entscheidet der Gemeinderat am Mittwoch, 21. Mai 2026.
Hintergrund ist ein Antrag der SPD-Fraktion. Sie fordert, die ursprünglich gestrichene halbe Stelle erneut in den Stellenplan für 2026 aufzunehmen. Nach Angaben der SPD habe sich die finanzielle Lage der Stadt inzwischen verbessert, unter anderem durch höhere Gewerbesteuereinnahmen.
Die Stelle war zuvor im Zuge der Haushaltsberatungen gemeinsam mit anderen befristeten Stellen auf den Prüfstand gestellt worden. Laut Verwaltung würden für die halbe Stelle jährliche Personalkosten von rund 42.000 Euro entstehen. Gleichzeitig könnten Fördermittel in Höhe von 10.000 Euro genutzt werden.
Die SPD-Fraktion sieht die Integrationsarbeit weiterhin als wichtige Aufgabe der Stadt. Ziel sei es, die Integration von Geflüchteten und Zugewanderten gezielt zu unterstützen und bestehende Angebote zu koordinieren.
Sollte der Gemeinderat zustimmen, müssten die zusätzlichen Kosten für das laufende Haushaltsjahr außerplanmäßig genehmigt werden. Die tatsächlichen Ausgaben für 2026 würden sich laut Sitzungsvorlage je nach Einstellungszeitpunkt reduzieren.





