(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: VAG Freiburg

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Ein neuer barrierefreier Verkehrsknotenpunkt in Freiburg ist fertig: Die umgebaute Haltestelle an der Bissierstraße gilt als Vorzeigemodell für moderne Mobilität. Besonders Menschen mit Einschränkungen profitieren von den neuen Anlagen.

Am Freitag, 20. März 2026, wurde der Bereich offiziell eingeweiht. Die Bauarbeiten hatten im März 2025 begonnen und wurden gemeinsam von der Freiburger Verkehrs AG und dem Garten- und Tiefbauamt umgesetzt. Laut Stadt Freiburg waren auch Behindertenverbände eng in die Planung eingebunden.

Zentrale Elemente des Umbaus sind ein durchgängiges Blindenleitsystem, akustische Ampeln und barrierefreie Querungen. Nach Angaben der Projektbeteiligten wurden unterschiedliche Bordhöhen umgesetzt, um sowohl sehbehinderten Menschen als auch Rollstuhlfahrenden gerecht zu werden.

Die Haltestelle entwickelt sich zudem zu einem wichtigen Mobilitätsknotenpunkt im Freiburger Westen. Hier treffen mehrere Buslinien auf die Stadtbahnlinie 3. Ergänzt wird das Angebot durch eine Frelo-Station, Park-and-Ride-Plätze, eine Packstation sowie neue Ladeinfrastruktur für Elektrobusse.

Die Kosten für den Ausbau der Haltestelle und die Ladeinfrastruktur liegen laut VAG bei rund zwei Millionen Euro, ein Großteil davon wird vom Land Baden-Württemberg gefördert. Hinzu kommen rund 860.000 Euro für Tiefbau und Ampelanlagen.

Nach Einschätzung von Beteiligten gilt das Projekt als gelungenes Beispiel für barrierefreien Ausbau im öffentlichen Raum. Gleichzeitig wird betont, dass weitere Maßnahmen folgen müssen, um die gesamte Stadt entsprechend anzupassen.

Bild: Patrick Seeger, Stadt Freiburg, VAG Freiburg

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