(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg
Nach dem verheerenden Großbrand im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf letzten Oktober zeichnet sich nun eine wahrscheinliche Ursache ab. BreisgauLIVE hat sich ein Statement der Staatsanwaltschaft Freiburg eingeholt.
Am Mittwoch, 23. März 2026, wurde bekannt, dass die Ermittlungen weitgehend abgeschlossen sind. Demnach ist laut Staatsanwaltschaft kein Täter ermittelt worden, eine Anklage wird derzeit nicht erwartet.
Auslöser des Feuers waren offenbar Polstermöbel, die an der Außenwand eines Gebäudes abgestellt waren. Diese gerieten aus bislang ungeklärtem Grund in Brand. Hinweise auf technische Defekte oder elektrische Ursachen konnten nicht festgestellt werden, auch Brandbeschleuniger wurden nicht gefunden.
Nach Angaben der Ermittler ist daher von einer menschlichen Ursache auszugehen. Als plausible Erklärung gilt etwa eine glimmende Zigarette, die das Feuer ausgelöst haben könnte. Konkrete Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen jedoch nicht vor.
Die massive Ausbreitung des Feuers wird vor allem auf die Bauweise des Gebäudes zurückgeführt. Strafrechtlich relevante Verstöße konnten in diesem Zusammenhang bislang nicht festgestellt werden.
Der Großbrand hatte Anfang Oktober 2025 für einen Großeinsatz in Freiburg-Hochdorf gesorgt. Mehrere Gebäude standen in Flammen, der Schaden ging in die Millionenhöhe.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort





