(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Emmendingen

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Vier Generatoren aus Südbaden sollen die Energieversorgung in der ukrainischen Stadt Ostroh unterstützen. Die Geräte wurden durch Spenden aus Emmendingen und Gundelfingen finanziert.

Nach Angaben der Stadt Emmendingen sind die Generatoren inzwischen im polnischen Bierun eingetroffen. Von dort werden sie von der ukrainischen Stadt Ostroh abgeholt. Hintergrund sind massive Probleme bei der Stromversorgung infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

In Ostroh fällt der Strom laut Stadt oft für längere Zeit aus. Teilweise steht täglich nur etwa acht Stunden Elektrizität zur Verfügung. Gebäude können dadurch kaum beheizt werden, während die Temperaturen im Winter teils weit unter dem Gefrierpunkt liegen.

Die Hilfsaktion knüpft an langjährige Kontakte zwischen Emmendingen und Ostroh an. Diese entstanden über die gemeinsame polnische Partnerstadt Sandomierz. Auch Gundelfingen ist über seine Partnerstadt Bierun in Polen in die Zusammenarbeit eingebunden.

Seit Beginn des Krieges im Jahr 2022 wurden mehrfach Hilfslieferungen organisiert. Häufig waren dabei Feuerwehrfahrzeuge aus Emmendingen und Gundelfingen im Einsatz, um Material in Richtung Ukraine zu transportieren.

Die aktuelle Lieferung wurde laut Stadt von der Städtepartnerschaftsbeauftragten der Stadt Emmendingen gemeinsam mit dem Verein „Freunde der Städtepartnerschaften Emmendingen“ sowie Vertretern des Deutsch-Polnischen Partnerschaftsvereins aus Gundelfingen koordiniert. Weitere Hilfstransporte sind bereits geplant.

Bild: Stadt Emmendingen

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