(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg

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Nach dem Aussetzen von Katzenbabys im Stadtteil Haslach in Freiburg gibt es nun einen Ermittlungserfolg. Die Polizei hat eine Tatverdächtige identifiziert, nachdem Zeugenhinweise eingegangen waren.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich um eine 87 Jahre alte Frau, die bereits Katzen besessen haben soll und im Verdacht steht, die Tiere ausgesetzt zu haben. Der Vorfall hatte sich am 29. Januar 2026 am Kronenmühlbach ereignet und für große Bestürzung gesorgt. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie eine Frau eine Tüte mit offenbar lebenden Tieren in den Bach warf und anschließend flüchtete.

Die Zeugin reagierte laut Polizei sofort, stieg trotz der Kälte in den Bach und rettete die drei Katzenbabys aus der Tüte. Die Tiere wurden anschließend tierärztlich versorgt und sind inzwischen wieder wohlauf. Nach Abschluss der Ermittlungen konnten die Kätzchen zudem wieder zur Katzenmutter zurückgeführt werden.

Der für Tierschutzdelikte zuständige Fachdienst des Polizeipräsidium Freiburg hatte die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse wird nun in Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt geprüft, ob gegen die Tatverdächtige ein generelles Tierhaltungsverbot ausgesprochen wird.

Der ursprüngliche Vorfall hatte sich im Bereich Matthias-Blank-Straße und Luckenbachweg ereignet. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Zeugin für ihr umsichtiges und beherztes Eingreifen.

Die Ermittlungen dauern an.

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