(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Freiburg setzt ein starkes Zeichen für den Naturschutz und Artenvielfalt: Der neue Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald ist jetzt fertiggestellt. Das Konzept wurde im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz vorgestellt und soll helfen, die biologische Vielfalt im Freiburger Osten zu sichern und auszubauen.
„Das weltweite Artensterben wird die Zukunft unserer Region verändern – daher müssen wir handeln“, betont Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. „Mit dem Biotopverbundplan schaffen wir eine Perspektive für die Tier- und Pflanzenwelt der Schwarzwaldhänge und -täler im Osten der Stadt.“
Straßen, Siedlungen und intensiv genutzte Flächen zerschneiden vielerorts Lebensräume. Der Plan zielt darauf ab, diese Barrieren zu überwinden und durchgehende ökologische Korridore zu schaffen. Aktuell sind rund 23 Prozent der Offenlandfläche im Freiburger Schwarzwald ökologisch wertvoll. Durch gezielte Maßnahmen – etwa die Anlage von Blühflächen, naturnahen Gewässern und extensiver Beweidung – soll der Anteil auf 41 Prozent steigen.
Die Stadt setzt dabei auf Kooperation mit Landwirtinnen, Grundstückseigentümern und Bürgern. Das Umweltschutzamt berät und unterstützt mit Fördermitteln des Landes. Ergänzend bietet das Programm „Artenschutz in der Stadt“ finanzielle Hilfe für biodiversitätsfördernde Projekte in privaten Gärten und an Gebäuden.
Mit dem neuen Plan ist der Osten Freiburgs abgedeckt. Zusammen mit dem bereits bestehenden Biotopverbundplan Tuniberg bildet er den Grundstein für ein flächendeckendes Netz ökologisch wertvoller Flächen. Als nächstes folgt der Biotopverbund Freiburg-Mitte, um die gesamte Stadt zu verknüpfen.





