(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Ein stark geschädigtes Feuchtgebiet ist heute wieder ein intakter Lebensraum: Das Klimaprojekt von Freiburg im Breisgau und dem peruanischen Distrikt San Jerónimo ist erfolgreich abgeschlossen. Das Feuchtgebiet Pata Pata gilt als letztes erhaltenes seiner Art in der Provinz Cusco und war zuvor massiv von Austrocknung und Schadstoffbelastung betroffen.
Nach Angaben der Stadt wurde der offizielle Projektabschluss nun von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt bestätigt. Das Vorhaben lief über mehrere Jahre und wurde im Förderprogramm Nakopa mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt. Insgesamt flossen rund 260.000 Euro in das Projekt, überwiegend aus Bundesmitteln.
Ziel war es, zentrale ökologische Funktionen des Feuchtgebiets wiederherzustellen. Dazu zählen der Schutz der Biodiversität, die natürliche Wasserfilterung sowie die Rolle als CO₂-Senke. Laut Projektbeteiligten wurde Pata Pata ab 2022 fachgerecht renaturiert und ökologisch stabilisiert. Die Wasserqualität habe sich deutlich verbessert, gleichzeitig sei die Zahl einheimischer Pflanzen- und Tierarten spürbar gestiegen.
Heute wird das Gebiet nicht nur ökologisch genutzt, sondern auch als Naherholungs- und Bildungsort. Nach Angaben der Partnerkommunen nahmen bereits mehr als 2300 Menschen aus Schulen, Universitäten, Verwaltungen und indigenen Gemeinschaften an Umweltbildungsangeboten teil. Die feierliche Einweihung fand im vergangenen Jahr statt und wurde von einem umfangreichen Kulturprogramm begleitet.
Oberbürgermeister Martin Horn sieht in dem Projekt ein Beispiel für wirksamen internationalen Klimaschutz auf kommunaler Ebene. Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit bewertet die Zusammenarbeit laut Stadtverwaltung als wichtigen Beitrag zu globaler Verantwortung.
Die Klimapartnerschaft zwischen Freiburg und San Jerónimo besteht seit 2019 und soll nach dem Projektabschluss fortgeführt werden. Der fachliche Austausch zu Umwelt- und Wasserfragen bleibt damit bestehen.
Bild: Municipalidad Distrital de San Jerónimo – Oficina de Imagen Institucional y Comunicaciones


