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Mit Schreibmaschine, Pizza und Diskussionsforen will die Initiative Demokratie mehr Menschen zur politischen Beteiligung bewegen. Das neue Bündnis in der Erzdiözese Freiburg setzt vor der Landtagswahl auf ungewöhnliche Formate, um Stimmen aus der Bevölkerung einzusammeln und weiterzugeben.

Getragen wird die Initiative unter anderem vom Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg und dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg. Ziel ist es nach eigenen Angaben, Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, ihre Anliegen direkt zu formulieren. Bei einer Schreibmaschinenaktion in Offenburg und Waldshut ab dem 24. Februar werden Wünsche und Kritik auf Postkarten getippt. Diese sollen nach der Wahl an die gewählten Parteien übergeben werden, damit die Themen in Koalitionsverhandlungen einfließen.

Unterstützt wird das Projekt auch vom Familienbund der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg. Laut Initiative zeigten erste Termine, dass viele Menschen mit Blick auf Landespolitik Gesprächsbedarf haben.

Parallel läuft das Format „Pizza trifft Politik“ an mehreren Standorten von Mannheim bis Konstanz. Hier sollen vor allem Menschen in prekären Lebenslagen erreicht werden, deren Wahlbeteiligung laut Studien geringer ist. Ergänzt wird das Angebot durch Vorträge, Wahlchecks und Diskussionsabende, etwa im Bildungshaus Kloster St. Ulrich in Bollschweil-St. Ulrich (am Freitag, 6. März, ab 19.30 Uhr) oder im Pfarrzentrum Freiburg-St. Georg (am Dienstag, 24. Februar, ab 19.30 Uhr).

Mit den vielfältigen Veranstaltungen wolle man deutlich machen, dass Demokratie vom Mitmachen lebe, so die Initiative.

Bild: Colin Derks, Bildungswerk

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