(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg

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Zum Gedenken an die Zerstörung der Synagoge in Freiburg lädt die Stadt am Jahrestag der Pogromnacht erstmals ins Theater Freiburg ein. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 9. November, um 18 Uhr im Winterer-Foyer. Dafür ist eine Anmeldung online auf der Homepage der Stadt nötig. Thematisch steht das Schicksal der Geschwister Liefmann im Mittelpunkt – sie wurden 1940 nach Gurs deportiert.

Laut Stadt Freiburg lesen Schauspielerinnen des Theaters aus ihren Briefen und Zeugnissen, begleitet von Musik von Simon Laks. Die Gedenkfeier wird von einem breiten Bündnis getragen, darunter jüdische Gemeinden, Kirchen, Vereine und antifaschistische Organisationen.

Abschließend folgt ein gemeinsames Gedenken auf dem Platz der Alten Synagoge – dafür ist keine Anmeldung nötig. Die Veranstaltung erinnert an den 9. November 1938, als auch in Freiburg die Synagoge durch die Nationalsozialisten zerstört wurde – ein Beginn systematischer Gewalt, der in den Holocaust mündete.

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