(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Badenova

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Der Energieversorger Badenova aus Freiburg fordert nach der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg ein entschlosseneres Vorgehen bei der Energie- und Wärmewende. In einem Positionspapier mit zwölf Punkten richtet das Unternehmen mehrere Forderungen an die kommende Landesregierung.

Ein zentraler Punkt ist die Finanzierung der Energiewende. Nach Ansicht von Badenova können Kommunen und regionale Energieversorger die notwendigen Investitionen allein kaum stemmen. Das Unternehmen schlägt deshalb vor, die Eigenkapitalbasis kommunaler Unternehmen durch staatliche Nachrangdarlehen zu stärken.

Außerdem fordert Badenova schnellere Genehmigungsverfahren. Einheitliche Standards und mehr Digitalisierung bei Behörden könnten Projekte beschleunigen und Kosten senken.

Besonders wichtig sei auch die Wärmewende. Badenova spricht sich dafür aus, den Ausbau von Wärmenetzen konsequent zu unterstützen. Förderprogramme müssten dabei besser abgestimmt werden, damit sich Wärmenetze wirtschaftlich betreiben lassen.

Auch beim Ausbau der Geothermie sieht das Unternehmen Potenzial, besonders im Oberrheingraben. Dafür seien jedoch staatliche Förderprogramme für geologische Erkundungen nötig.

Ein weiteres Thema ist der Wasserstoffhochlauf. Badenova fordert klare politische Rahmenbedingungen und eine Lösung für die Finanzierung regionaler Wasserstoff-Verteilnetze.

Zudem müssten der Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzausbau besser aufeinander abgestimmt werden. Besonders bei der Windenergie im Südwesten sieht das Unternehmen Nachbesserungsbedarf bei den Fördermechanismen.

Badenova betont, dass Kommunen, Wirtschaft und Politik gemeinsam daran arbeiten müssten, Baden-Württemberg klimaneutral und zukunftsfähig aufzustellen.

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