(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Emmendingen
Mehr Unterstützung für Klimaschutz und Energieeffizienz bietet Energiehaus Emmendingen+ auch im Jahr 2026. Die Stadt setzt ihr Förderprogramm fort und passt die Richtlinien erneut an aktuelle Entwicklungen an.
Nach Angaben der Stadt Emmendingen wurden seit dem Start von Energiehaus Emmendingen+ im Sommer 2021 bereits 833 Förderanträge gestellt. Ziel des Programms ist es, Bürgerinnen und Bürger bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau erneuerbarer Energien. Laut städtischem Klimaschutzkonzept verfügt Emmendingen über ein Photovoltaik-Potenzial von rund 75 Megawattpeak auf Dachflächen.
Zentraler Bestandteil von Energiehaus Emmendingen+ sind kostenlose Einstiegsberatungen. Angeboten werden unter anderem Beratungen zur energetischen Sanierung, zu Heizungsvarianten in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sowie zum Gebäudegrün. Neu hinzugekommen ist eine Beratung zum Thema Nachbarschaftswärme, die sich an mehrere Eigentümer richtet, die gemeinsam eine klimafreundliche Wärmeversorgung entwickeln möchten.
Ergänzend fördert Energiehaus Emmendingen+ konkrete Maßnahmen finanziell. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten der Sanierungsbegleitung während der Umsetzung. Photovoltaikanlagen auf Dächern werden weiterhin mit bis zu 1.000 Euro bezuschusst, Balkonsolaranlagen pauschal mit 50 Euro. Zusätzlich unterstützt die Stadt neue Nutzerinnen und Nutzer im Carsharing durch die Übernahme der Anmeldegebühr sowie einen Fahrtkostenzuschuss.
Die Förderrichtlinien gelten jeweils für ein Jahr und werden anschließend überprüft und angepasst.


