(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Emmendingen (Beschlussvorlage 0081/26 & Anhänge)
Aus dem großen Parkplatz am Festplatz soll in Emmendingen ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Grünflächen und weniger Autoverkehr entstehen. Der Stadtrat entscheidet am Dienstag, 19. Mai 2026, über die Auslobung für einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb.
Geplant ist laut Stadtverwaltung ein urbanes und klimaangepasstes Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen, Kita, kleinen Geschäften, Gastronomie und Büros. Die bisher rund 500 Stellplätze auf dem Festplatz sollen dabei deutlich reduziert und künftig überwiegend in einer Quartiersgarage oder einem Parkhaus untergebracht werden. Nach aktuellem Stand sind noch etwa 350 öffentliche Stellplätze vorgesehen.
Die Fläche südlich der Innenstadt gilt wegen ihrer zentralen Lage als wichtiges Entwicklungsgebiet. Vorgesehen sind unter anderem bezahlbare Wohnungen, barrierefreie Angebote und gemeinschaftliche Wohnformen. Auch der geplante Radschnellweg zwischen Freiburg und Emmendingen soll in das Konzept integriert werden.
Besonderes Augenmerk liegt nach Angaben der Stadt auf Klimaschutz und Stadtökologie. Geplant sind mehr Grünflächen, Dach- und Fassadenbegrünungen, Regenwasserspeicher und verkehrsarme Aufenthaltsbereiche. Gleichzeitig müssen bei der Planung Lärmschutz, Hochwassergefahr und der hohe Grundwasserstand berücksichtigt werden.
An einer Bürgerbeteiligung Mitte April nahmen laut Stadt rund 100 Menschen teil. Viele forderten mehr Grün, sichere Radwege, bezahlbaren Wohnraum und eine gute Lösung für den Parkverkehr in der Innenstadt.
Die Entscheidung über die besten Entwürfe soll Ende September fallen. Die Stadt rechnet für den Wettbewerb mit Kosten von rund 190.000 Euro. Ein Teil davon wird durch ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg übernommen.
Bild: Screenshot aus öffentlichem Dokument im Ratsinformationssystem der Stadt Emmendingen aus dem Deckblatt des Dokuments von kohler grohe architekten und der Stadt Emmendingen.





