(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Endingen am Kaiserstuhl (Informationsvorlage EN 63/2026))
Der Weinbau am Kaiserstuhl steht in Zukunft vor einem tiefgreifenden Wandel – die Stadt Endingen will diesen aktiv mitgestalten.
Am Mittwoch, 15. April 2026, informiert der Gemeinderat über die Teilnahme am Regionalmanagementprojekt „Sonniges Weinland Kaiserstuhl“ für die Jahre 2026 bis 2032. Gemeinsam mit sechs weiteren Kaiserstuhlgemeinden wurde ein Förderantrag gestellt, der inzwischen bewilligt wurde.
Hintergrund ist laut Stadt ein deutlicher Strukturwandel: Die Weinbauflächen könnten in den kommenden zehn Jahren um bis zu 40 Prozent zurückgehen. Gründe sind unter anderem Preisdruck, steigende Kosten und fehlende Nachfolger.
Das Regionalmanagement soll ein umfassendes Entwicklungskonzept erarbeiten. Geplant sind unter anderem eine Flächenbörse für Weinbau, neue Nutzungskonzepte für brachliegende Flächen sowie Maßnahmen für Landschaftspflege und Tourismus.
Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 840.000 Euro, wovon 75 Prozent gefördert werden. Für Endingen ergibt sich ein Anteil von rund 30.000 Euro über sieben Jahre.
Die Stadt sieht in der Zusammenarbeit eine wichtige Chance, den Weinbau und die Kulturlandschaft im Kaiserstuhl langfristig zu sichern.





