(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Endingen am Kaiserstuhl (Beschlussvorlagen EN 43/2026 & EN 44/2026)

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Die Jagd in Endingen am Kaiserstuhl wird für die kommenden Jahre neu organisiert. Am Mittwoch, 25. März 2026, entscheidet der Gemeinderat über Verwaltung und Vergabe der Jagdbezirke bis 2032.

Kernpunkt ist die Übertragung der Verwaltung der Jagdgenossenschaft auf den Gemeinderat für weitere sechs Jahre. Nach Angaben der Stadt hatte sich die Jagdgenossenschaft zuvor mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen. Dieses Modell wird in Endingen bereits seit Jahren praktiziert und soll laut Verwaltung Neutralität zwischen Grundstückseigentümern und Jagdpächtern sichern.

Parallel dazu werden die fünf Jagdbezirke für den Zeitraum vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2032 neu verpachtet. In den meisten Fällen bleiben die bisherigen Pächter im Amt, nachdem sie sich erneut beworben hatten. Die Vergabe erfolgt im sogenannten freihändigen Verfahren, eine Ausschreibung ist laut Satzung nicht erforderlich.

Lediglich in einzelnen Revieren gab es zusätzliche Bewerbungen, über die im Rahmen der Jagdgenossenschaftsversammlung abgestimmt wurde. Alle ausgewählten Pächter erfüllen laut Stadt die fachlichen Voraussetzungen.

Durch die Verpachtung erzielt die Stadt Endingen jährliche Einnahmen von rund 9.500 Euro. Die Jagdverträge laufen jeweils über sechs Jahre.

Mit den Beschlüssen wird die Jagdorganisation in Endingen langfristig festgelegt und an die bisherigen Strukturen angeknüpft.

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