(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universität Freiburg
Millionenförderung für Spitzenforschung in Freiburg: Gleich drei neue Forschungsgruppen werden jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.
Am Mittwoch, 8. April 2026, teilte die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit, dass zwei Projekte unter Freiburger Leitung jeweils rund 5,7 Millionen Euro erhalten. Eine dritte Forschungsgruppe zur Dunklen Materie wird gemeinsam mit Partnern umgesetzt und mit insgesamt 5,3 Millionen Euro gefördert.
Im Fokus stehen dabei zentrale Zukunftsthemen: Eine Forschungsgruppe untersucht das sogenannte Interstitium – das Gewebe zwischen Herzmuskelzellen – und seine Bedeutung für die Herzfunktion. Ziel ist es, neue Ansätze für die Behandlung von Herzkrankheiten zu entwickeln.
Eine zweite Gruppe beschäftigt sich mit Adenoviren, die sowohl Krankheiten auslösen können als auch in Impfstoffen und Gentherapien eingesetzt werden. Laut Universität sollen deren Wechselwirkungen im Körper genauer erforscht werden.
Darüber hinaus ist Freiburg an einem internationalen Projekt zur Erforschung der sogenannten Dunklen Materie beteiligt. Mithilfe neuartiger Experimente und hochsensibler Messtechnik wollen Forschende bislang unbekannte Teilchen nachweisen.
Die Förderung läuft über vier Jahre und stärkt laut Universität die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Medizin und internationalen Partnern.





