(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Die biologische Vielfalt in Freiburg soll weiter gestärkt werden – jetzt startet die Planung für den Biotopverbund Freiburg-Mitte. Damit will die Stadt bestehende Lebensräume besser vernetzen und die Natur langfristig stabilisieren.
Am Dienstag, 28. April 2026, lädt die Stadt Freiburg um 17 Uhr zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Zähringen ein. Dort stellt das Umweltschutzamt laut Stadt die Ziele, den räumlichen Umfang und das Vorgehen der neuen Planung vor.
Der sogenannte Biotopverbund verbindet einzelne Lebensräume zu einem zusammenhängenden Netzwerk. Dadurch können Tiere und Pflanzen wandern, sich austauschen und sich besser an Veränderungen wie den Klimawandel anpassen. Nach Angaben der Stadt sind bereits Pläne für den Freiburger Osten und Westen umgesetzt worden – mit dem neuen Teilgebiet Mitte soll nun ein flächendeckendes System entstehen.
Im Fokus der Planung stehen vor allem Offenlandflächen und bestehende Hindernisse für Wanderbewegungen von Arten. Ziel ist es, diese ökologisch aufzuwerten oder Barrieren zu reduzieren. Konkrete Maßnahmen können etwa artenreiche Wiesen, strukturreiche Waldränder oder Feuchtbiotope sein.
Die Stadt setzt dabei auch auf die Beteiligung der Bevölkerung. Insbesondere Landwirte, Grundstückseigentümer und Naturschutzverbände sind eingeladen, ihr Wissen einzubringen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt freiwillig und kann finanziell gefördert werden.





