(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: FWTM Freiburg
Mit BioCirclE stellt Freiburg erstmals eine zirkuläre urbane Bioökonomiestrategie vor und setzt damit neue Impulse für nachhaltige Wertschöpfung. Präsentiert wurde die Strategie am Mittwoch im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung mit rund 60 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, teilt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG mit.
BioCirclE soll als Leitlinie für die wirtschaftliche Transformation am Standort Freiburg dienen. Ziel ist es laut FWTM, Ressourceneffizienz, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung systematisch zu verbinden. Die Strategie definiert konkrete Handlungsfelder für eine biobasierte und resiliente Wirtschaftsstruktur.
Grundlage ist eine umfassende Analyse im Stadtkreis Freiburg sowie in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Untersucht wurden Stoffströme, regionale Potenziale und relevante Akteure. Beteiligt waren Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Landwirtschaft und Verwaltung. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, der IHK Südlicher Oberrhein und der Abfallwirtschaft Freiburg. Gefördert wird BioCirclE vom Umweltministerium Baden-Württemberg.
Ab März startet die Umsetzungsphase mit einer Roadmap bis 2028. Geplant sind Netzwerkstrukturen, sogenannte Solution CirclEs und erste Reallabore. Den Auftakt bildet ein Projekt zur Nutzung biogener Reststoffe für städtische Baumpflanzungen.
Bild: FWTM Freiburg





