(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Bad Krozingen

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Der Wasserbereitstellungs- und Beregnungsverband Südlicher Breisgau macht wichtige Fortschritte bei der Sicherung der landwirtschaftlichen Erzeugung in der Region. Die im vergangenen Jahr gegründeten Verbände haben ihre Arbeit aufgenommen und treiben derzeit zentrale strukturelle Vorarbeiten voran.

Nach Angaben der Stadt Bad Krozingen soll künftig eine landwirtschaftliche Fläche von rund 1.520 Hektar auf den Gemarkungen von Bad Krozingen, Heitersheim, Staufen und Eschbach beregnet werden. Ziel ist es, den Folgen des Klimawandels zu begegnen und die Bewirtschaftung der Flächen mit regionalen Lebensmitteln langfristig zu sichern. Das Konzept wurde gemeinsam von landwirtschaftlichen Vertretungen, den beteiligten Kommunen und dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald als Genehmigungsbehörde entwickelt.

Für die Umsetzung ist eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Mit der Erstellung der Antragsunterlagen wurde ein Freiburger Fachplanungsbüro beauftragt. Aufgrund vorhandener Ortskenntnis aus früheren Projekten in der Staufener Bucht sollen die Unterlagen noch im ersten Quartal 2026 beim Landratsamt eingereicht werden.

Parallel laufen Abstimmungen zur Förderung durch das Land Baden-Württemberg. Da das Projekt Modellcharakter hat, liegt die erwartete Investitionssumme über der bisherigen Förderobergrenze. Erst nach einer verbindlichen Rückmeldung des Regierungspräsidiums Freiburg kann eine belastbare Kostenberechnung für die Mitglieder erfolgen. Weitere Gespräche zur Leitungsführung und zur späteren Betriebsorganisation laufen bereits.

Eine aktuelle Studie zum Wasserressourcenmanagement in der Staufener Bucht kommt laut Verband zu dem Ergebnis, dass eine Bewirtschaftung der Flächen künftig ohne Beregnung kaum noch möglich sein wird. Negative Auswirkungen auf den Grundwasserstand durch die geplante Wasserentnahme aus einem Baggersee seien dabei ausgeschlossen worden.

Beteiligt sind unter anderem die Städte Bad Krozingen, Heitersheim, Staufen und Eschbach sowie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.

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