(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg

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Die Asiatische Hornisse muss in Freiburg künftig nicht mehr verpflichtend gemeldet oder entfernt werden. Grund ist, dass die invasive Art inzwischen als „etabliert“ gilt.

Wie die Stadt Freiburg mitteilt, entfällt damit die Meldepflicht und Entfernungspflicht gegenüber der Oberen Naturschutzbehörde. Für Nester auf öffentlichen Flächen bleibt jedoch weiterhin die Stadt zuständig. Auf privaten Grundstücken sind künftig die Eigentümerinnen und Eigentümer selbst verantwortlich.

Trotz der neuen Regelung empfiehlt die Stadt, Nester weiterhin einzudämmen – vor allem in der Nähe von Schulen, Kindergärten oder Spielplätzen. Bürgerinnen und Bürger sollten Funde zudem der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg melden, damit die Ausbreitung der Art weiterhin dokumentiert werden kann.

Befindet sich ein Nest auf einer öffentlichen Fläche, kann es mit Foto und genauer Ortsangabe per E-Mail an die zuständigen städtischen Stellen gemeldet werden. Dazu zählen unter anderem das Garten- und Tiefbauamt für Spielplätze, das Forstamt für Waldspielplätze sowie das Immobilienmanagement für Schulhöfe und Kitas.

Die Asiatische Hornisse gilt gegenüber Menschen normalerweise nicht als aggressiv. Wer sich jedoch einem Nest auf weniger als fünf Meter nähert, muss damit rechnen, dass die Tiere ihr Nest verteidigen.

Die Tiere lassen sich unter anderem an ihrer dunklen Färbung erkennen: Brust und Körper sind überwiegend schwarz, der Hinterleib dunkel mit wenigen gelben Binden.

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