(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Kakao aus Ecuador und Zement aus Indonesien stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung „Voll unfair!“ im Museum Natur und Mensch in Freiburg. Ab Mittwoch, 20. Mai, zeigt die Ausstellung bis Sonntag, 3. Januar 2027, wie eng globale Märkte und lokale Lebensrealitäten miteinander verbunden sind. Im Fokus stehen laut Stadt Freiburg die Themen Ausbeutung, Umweltzerstörung, Widerstand und soziale Gerechtigkeit.
Der in Freiburg lebende Künstler Marcello Martinez Vega beschäftigt sich in seiner Installation mit der Kakao-Produktion in Ecuador. Thematisiert werden dabei nachhaltiger Anbau, faire Arbeitsbedingungen und die Rolle von Frauenkooperativen im Anden-Chocó-Gebiet.
Die Wissenschaftlerin und Künstlerin Dewi Candraningrum aus Indonesien richtet den Blick auf den Kalksteinabbau im Kendeng-Gebirge. Dort kämpfen Frauen seit Jahren gegen die Zerstörung von Natur- und Wasserressourcen durch die Zementindustrie.
Ein dritter Ausstellungsbereich zeigt, wie Konsum in Deutschland mit globalen Lieferketten zusammenhängt. Besucherinnen und Besucher können sich dort unter anderem über Herkunft und Produktionsbedingungen verschiedener Alltagsprodukte informieren.
Begleitet wird die Ausstellung von Workshops, Vorträgen, Exkursionen und Diskussionsveranstaltungen. Das Museum Natur und Mensch ist dienstags von 10 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Bild: Patrick Seeger





