(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Kreisverband Emmendingen
Mehr Selbstständigkeit und neue soziale Kontakte – genau das ermöglicht ein besonderer Sprachkurs vom DRK-Kreisverband Emmendingen für ukrainische Senioren. Das Angebot richtet sich gezielt an ältere Geflüchtete, denen klassische Sprachkurse oft zu schnell oder zu theoretisch sind.
Bereits im Herbst 2025 startete laut DRK der erste Kurs in Emmendingen. Wegen der großen Nachfrage folgte im Frühjahr ein weiteres Angebot. Finanziert wird das Projekt über Spendengelder für Geflüchtete aus der Ukraine.
Nach Angaben des DRK-Kreisverbands steht vor allem der praktische Alltag im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen zum Beispiel Gespräche beim Arzt oder im täglichen Leben. Unterrichtet wird niedrigschwellig mit Bildern, Geschichten und vielen praktischen Übungen.
Besonders ist auch der Werdegang des Kursleiters: Uhur war selbst geflüchtet, besuchte zunächst einen Sprachkurs und unterstützte später als Dolmetscher. Inzwischen leitet er selbst den Unterricht und bildet sich aktuell als Lehrkraft weiter.
Viele Seniorinnen und Senioren berichten laut DRK von spürbaren Fortschritten. Einige könnten inzwischen Arztbesuche eigenständig bewältigen oder sich sicherer im Alltag bewegen. Gleichzeitig habe sich auch das soziale Leben vieler Teilnehmenden verbessert. Der Kurs bietet Raum für Austausch und neue Kontakte außerhalb des familiären Umfelds.
Unterstützt wird das Projekt von der Freien evangelischen Gemeinde Emmendingen, die ihre Räume zur Verfügung stellt. Aktuell treffen sich 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 60 und 86 Jahren zweimal pro Woche.
Bild: DRK-Kreisverband Emmendingen





