(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt und kann schwere Folgen für Herz, Gehirn und Nieren haben. Zum Welt-Hypertonie-Tag am Sonntag, 17. Mai 2026, weist das Universitätsklinikum Freiburg auf die Bedeutung regelmäßiger Blutdruckkontrollen hin.
Nach Angaben des Klinikums zählt Bluthochdruck zu den häufigsten Ursachen für Herzinfarkt, Schlaganfall und Gefäßerkrankungen. Viele Betroffene hätten zunächst keine Beschwerden. Symptome wie Schwindel, Atemnot oder Kopfschmerzen träten oft erst bei sehr hohen Werten auf.
Am Campus Bad Krozingen betreibt die Klinik für Kardiologie und Angiologie ein zertifiziertes Hypertonie-Zentrum. Dort werden Patientinnen und Patienten behandelt, deren Blutdruck trotz Medikamenten dauerhaft erhöht bleibt oder bei denen besondere Ursachen vermutet werden.
Laut dem Leiter des Zentrums, Dr. Elias Noory, sei Bluthochdruck gut behandelbar, wenn er früh erkannt und individuell therapiert werde. Im Zentrum prüfen Ärztinnen und Ärzte unter anderem mögliche Ursachen wie Nieren-, Hormon- oder Gefäßerkrankungen und passen die Therapie entsprechend an.
Bei schweren Fällen kann laut Uniklinik auch eine sogenannte renale Denervation eingesetzt werden. Dabei werden über einen Katheter bestimmte Nervenfasern an den Nierenarterien behandelt, die den Blutdruck beeinflussen.
Neben Medikamenten spiele auch der Lebensstil eine wichtige Rolle. Bewegung, weniger Salz, ein gesundes Körpergewicht sowie der Verzicht auf Nikotin könnten helfen, den Blutdruck dauerhaft zu senken.





