(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
Mit groß angelegten Kontrollen und Fahndungen hat sich das Polizeipräsidium Freiburg am länderübergreifenden Sicherheitstag 2026 beteiligt. Rund 350 Einsatzkräfte waren am Dienstag, 6. Mai 2026, in Freiburg sowie in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut unterwegs.
Laut Polizei standen Kontrollen im öffentlichen Raum, Präventionsmaßnahmen und die Bekämpfung der Messerkriminalität im Mittelpunkt. Unterstützt wurde das Polizeipräsidium Freiburg unter anderem von der Bundespolizei, Zollbehörden aus Deutschland und der Schweiz sowie Einsatzkräften aus Frankreich.
Im Rahmen der Maßnahmen wurden etwa 1.650 Personen und Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellte die Polizei nach eigenen Angaben 25 Straftaten fest und leitete 55 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Außerdem gab es rund 30 Fahndungstreffer. Sechs Personen wurden festgenommen, unter anderem wegen offener Haftbefehle.
Ein Schwerpunkt lag auf der Kontrolle des Messerverbots im öffentlichen Nahverkehr. Insgesamt wurden 17 Messer sichergestellt oder beschlagnahmt. Polizeipräsident Norbert Schneider betonte laut Mitteilung, dass Messer in Bussen und Bahnen verboten seien und Verstöße konsequent verfolgt würden.
Auch kriminalpolizeiliche Maßnahmen führten laut Polizei zu neuen Ermittlungsansätzen. Unter anderem fanden Durchsuchungen im Bereich erotischer Dienstleistungen und im Tabakgewerbe statt.
Bei einem Einsatz am Bahnhof in Bad Krozingen wurde zudem ein Polizeibeamter leicht verletzt, nachdem sich ein Mann seiner Festnahme widersetzt hatte.





