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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg

Der klassische BMI reicht oft nicht aus – eine neue Studie aus Freiburg zeigt, wie Gesundheitsrisiken genauer erkannt werden können. Heute stellte das Universitätsklinikum Freiburg Ergebnisse einer internationalen Untersuchung vor. Forschende analysierten MRT-Ganzkörperaufnahmen von mehr als 66.000 Menschen und untersuchten dabei Fettverteilung und Muskelqualität.

Laut den Wissenschaftlern zeigt sich, dass nicht allein das Körpergewicht entscheidend ist, sondern vor allem, wo Fett im Körper gespeichert wird. Besonders Bauchfett steht demnach in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Diabetes. Auch Fettanteile in der Muskulatur sowie eine geringe Muskelmasse gelten als zusätzliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine erhöhte Sterblichkeit.

Die Studie belegt, dass diese Zusammenhänge auch unabhängig von bekannten Faktoren wie Blutdruck oder Rauchen bestehen bleiben. Damit liefert die MRT-Analyse laut den Forschenden deutlich präzisere Hinweise auf mögliche Gesundheitsgefahren als der Body-Mass-Index.

Zudem wurden erstmals Referenzwerte entwickelt, die Alter, Geschlecht und Körpergröße berücksichtigen. Ziel ist es, Vorsorge und Therapie künftig individueller und genauer gestalten zu können.

Langfristig könnte die Methode vor allem in der Diagnostik und bei der Behandlung schwerer Erkrankungen eine größere Rolle spielen.

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