(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Nadyne Saint-Cast MdL
Freiburg treibt die Verkehrswende weiter voran und erhält dafür umfangreiche Fördermittel vom Land Baden-Württemberg. Am Montag, 4. Mai 2026, wurden Details zum neuen Förderprogramm für Rad- und Fußverkehr bekannt. Laut Angaben aus der Landespolitik umfasst das Programm bis 2030 rund 1.000 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von über einer Milliarde Euro.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Freiburg: Rund 20 Projekte werden hier aktuell gefördert und umgesetzt. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Radschnellwegs FR2, die Verbindung Richtung Waldkirch und Emmendingen sowie Verbesserungen auf wichtigen Verkehrsachsen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße.
Im Fokus stehen sichere und durchgängige Rad- und Fußwege, barrierefreie Querungen sowie eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Freiburg profitiert laut den Initiatoren auch deshalb besonders, weil die Stadt als Pilotkommune im Klimamobilitätsplan zusätzliche Unterstützung erhält.
Das Land beteiligt sich im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent an den Kosten. Insgesamt sollen landesweit rund 640 Kilometer neue Radwege sowie über 20.000 zusätzliche Fahrradstellplätze entstehen.
Ziel ist es, nachhaltige Mobilität im Alltag weiter auszubauen und den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu erleichtern.





