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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg

Ein neues Verfahren aus Freiburg könnte Herzoperationen deutlich schonender machen: Forschende entwickeln eine Methode, bei der Herzpumpen ohne Herz-Lungen-Maschine eingesetzt werden.

Am Mittwoch, 15. April 2026, wurde bekannt, dass das Universitätsklinikum Freiburg für das Projekt „HeartGate“ eine Bundesförderung in Höhe von 4,35 Millionen Euro erhält. Ziel ist es, das Verfahren in den kommenden drei Jahren bis zur Marktreife weiterzuentwickeln.

Bislang müssen bei der Implantation von Herzunterstützungssystemen der Brustkorb geöffnet und das Herz während der Operation stillgelegt werden. Laut Universitätsklinikum Freiburg soll das neue Verfahren künftig einen minimalinvasiven Eingriff ermöglichen – also ohne das Herz anzuhalten. Möglich wird das durch ein spezielles System aus Stanze und Schleuse, das den Zugang zum Herzen erleichtert.

Die neue Methode könnte vor allem für ältere oder vorerkrankte Menschen eine wichtige Alternative sein, da der Eingriff kürzer und weniger belastend ist. Erste Prototypen wurden laut Klinik bereits erfolgreich in präklinischen Tests eingesetzt.

Das Projekt wird von einem Team der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie entwickelt. Ziel ist es, die Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten mit schwerer Herzschwäche zu verbessern und neue Therapieoptionen zu schaffen.

Die Förderung ist Teil des Programms „GO-Bio next“, das medizinische Innovationen auf dem Weg in die Praxis unterstützt.

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