(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Hochschule für Musik Freiburg
Spontane Kreativität und die Kunst des Augenblicks stehen im Mittelpunkt einer neuen Ringvorlesung in Freiburg. Im Sommersemester 2026 startet die Veranstaltungsreihe „Improvisieren: Spontane Kreativität in Kunst und Alltag“ am Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik, wie die Hochschule für Musik Freiburg mitteilt. Die Reihe richtet sich bewusst an ein breites Publikum und verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit künstlerischer Praxis.
Zum Auftakt beleuchtet ein Vortrag die psychologischen Grundlagen improvisatorischer Prozesse. Insgesamt sind zehn Vorträge geplant, die unter anderem historische Entwicklungen von der Barockzeit bis zur Gegenwart sowie moderne Formen wie Jazz, Filmmusik und Videokunst thematisieren.
Ergänzt wird das Programm durch mehrere musikalische Veranstaltungen an der Hochschule für Musik Freiburg. Dort stehen improvisatorische Darbietungen und genreübergreifende Performances im Fokus.
Auch gesellschaftliche Aspekte spielen eine Rolle: Improvisation wird laut den Veranstaltern nicht nur als künstlerische Technik verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, mit unvorhersehbaren Situationen im Alltag umzugehen.
Die Ringvorlesung versteht sich als Plattform für Austausch zwischen Forschung, Kunst und Öffentlichkeit und soll die Bedeutung von Improvisation in unterschiedlichen Lebensbereichen sichtbar machen. Der Eintritt ist frei.





