(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Handwerkskammer Freiburg
Das Handwerk zahlt besser als sein Ruf – das zeigt eine neue Studie aus Baden-Württemberg. Die Vergütungserhebung des Ludwig-Fröhler-Instituts im Auftrag der Handwerkskammern belegt, dass bereits Auszubildende im Handwerk konkurrenzfähig verdienen. Laut Handwerkskammer Freiburg erhalten viele Azubis im ersten Lehrjahr rund 1.000 Euro brutto im Monat – in einigen Gewerken gehört das zu den Spitzenwerten.
Nach der Ausbildung liegt das durchschnittliche Einkommen von Gesellen bei über 3.100 Euro brutto. In technischen Berufen wie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind sogar bis zu 3.700 Euro möglich.
Mit einer Meisterqualifikation steigen die Verdienstmöglichkeiten weiter deutlich. Meisterinnen und Meister verdienen im Schnitt rund 4.500 Euro monatlich, Spitzengehälter können laut Kammer sogar bis zu 8.000 Euro erreichen.
Hintergrund ist auch der Fachkräftemangel: Viele Stellen bleiben monatelang unbesetzt, weshalb Betriebe verstärkt mit höheren Gehältern und Zusatzleistungen werben.
Die Studie zeigt außerdem, dass neben dem Gehalt auch Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeiten eine wichtige Rolle spielen.
Bild: amh-online.de





