(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg

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Wildunfälle nehmen im Frühjahr spürbar zu – besonders rund um die Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag steigt die Gefahr deutlich an.

Am Freitag, 27. März 2026, erklärt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dass sich in der Woche nach der Zeitumstellung im Frühjahr rund 30 Prozent mehr Wildunfälle ereignen. Laut Forschung liegt das vor allem daran, dass der morgendliche Berufsverkehr stärker in die Dämmerungszeiten fällt, in denen Wildtiere besonders aktiv sind.

Nach Angaben der FVA sind Rehe dabei am häufigsten betroffen: In Baden-Württemberg kommen jährlich etwa 15.000 Tiere bei Verkehrsunfällen ums Leben. Auch Wildschweine, Füchse und Dachse sind regelmäßig betroffen.

Die Wissenschaft sieht mehrere Ursachen für die erhöhte Gefahr: Im Frühjahr sind viele Tiere auf Nahrungssuche oder auf der Suche nach neuen Revieren. Besonders junge Tiere legen weite Strecken zurück und queren dabei häufiger Straßen – vor allem an Wald- und Feldrändern.

Die Experten raten daher zu erhöhter Aufmerksamkeit, vor allem in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung. Wer Wild am Straßenrand sieht, sollte laut FVA immer damit rechnen, dass weitere Tiere folgen.

Kommt es dennoch zum Unfall, gilt: stark bremsen, das Lenkrad festhalten und ein Ausweichmanöver vermeiden. Anschließend muss die Unfallstelle gesichert und die Polizei informiert werden.

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