(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Nadyne Saint-Cast MdL
Finanzielle Not und große Sorgen um die Familie: Für iranische Studierende in Freiburg hat die aktuelle Lage im Iran spürbare Folgen. Am Mittwoch, 25. März 2026, wurde bekannt, dass die Universität Freiburg die Studiengebühren für betroffene iranische Studierende erlässt. Laut der Freiburger Landtagsabgeordneten Nadyne Saint-Cast betrifft das rund 60 Studierende im aktuellen Sommersemester.
Hintergrund ist die angespannte Situation im Iran, durch die viele Studierende keine finanzielle Unterstützung mehr aus ihrem Heimatland erhalten. Gleichzeitig müssen internationale Studierende aus Nicht-EU-Staaten in Baden-Württemberg normalerweise 1.500 Euro pro Semester zahlen.
Die Universität Freiburg habe laut Saint-Cast die Möglichkeit genutzt, Gebühren in akuten Notlagen zu erlassen. Die Anträge der Betroffenen seien schnell geprüft und vollständig positiv entschieden worden.
Auch das Land Baden-Württemberg reagiert: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat die Hochschulen im Land demnach aufgefordert, unbürokratische Lösungen für betroffene Studierende zu finden. Zusätzlich gibt es laut Angaben Hinweise auf Hilfsangebote der Studierendenwerke, etwa über Härtefallfonds.
Langfristig wird politisch diskutiert, die Studiengebühren für internationale Studierende grundsätzlich abzuschaffen, um solche Krisensituationen künftig besser abzufedern.





