(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
Deutliche Lohnerhöhungen stehen im Raum: Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Forderungen für die Tarifrunde im Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg beschlossen.
Am Freitag, 19. März 2026, kündigte die Tarifkommission an, die bestehenden Tarifverträge zum 30. April 2026 zu beenden. Damit ist der Weg für neue Verhandlungen frei.
ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens jedoch 250 Euro monatlich. Zusätzlich soll ein Mindestlohn von 14,90 Euro pro Stunde eingeführt werden. Auch Auszubildende sollen profitieren: Ihre Vergütungen sollen um 150 Euro pro Monat steigen.
Hintergrund der Forderungen sind laut Gewerkschaft die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Viele Beschäftigte hätten zunehmend Schwierigkeiten, ihre Ausgaben für Wohnen, Energie oder Lebensmittel zu decken.
Die Tarifrunde betrifft rund 190.000 Beschäftigte im Groß- und Außenhandel in Baden-Württemberg. Die erste Verhandlungsrunde ist für Donnerstag, 17. April 2026, angesetzt.
Die Gewerkschaft sieht angesichts der wirtschaftlichen Belastungen einen deutlichen Handlungsbedarf bei den Einkommen im Handel.





