(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universität Freiburg

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Die Aufarbeitung vom Gewaltfall beschäftigt die Universität Freiburg intensiv: Die Uni reagiert mit weiteren Maßnahmen. Am gestrigen Dienstag, 17. März 2026, wandte sich die Rektorin an die Universitätsmitglieder. Ein Ex-Uni-Mitarbeiter hatte mehrere hunderte Frauen heimlich in Toiletten und Bäder gefilmt.

Nach Angaben der Universität steht die Unterstützung der betroffenen Frauen im Mittelpunkt. Gleichzeitig räumt die Leitung ein, dass Erwartungen an Kommunikation und Hilfe nicht in allen Fällen erfüllt wurden. Der bisherige Umgang mit dem Fall soll nun umfassend überprüft werden.

Geplant ist laut Universitätsrat in heutiger Mitteilung eine unabhängige externe Untersuchung. Ziel ist es, die Abläufe aufzuarbeiten und Verbesserungen beim Schutz vor sexualisierter Gewalt sowie beim Umgang mit solchen Fällen zu entwickeln. Auch verschiedene Gruppen innerhalb der Universität sollen daran beteiligt werden.

Hintergrund ist ein Urteil gegen einen ehemaligen Mitarbeiter, der wegen heimlicher Videoaufnahmen von Frauen verurteilt wurde. Einige der Taten betrafen auch Studentinnen und Beschäftigte der Universität. Die Staatsanwaltschaft hat zudem bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Die Universität kündigt an, Präventionsmaßnahmen weiter auszubauen und Strukturen zu stärken, um Betroffene besser zu unterstützen. Ziel sei ein sicherer Campus für alle Mitglieder.

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