(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
Jungtiere in Feld und Wald brauchen jetzt besonderen Schutz: Während der Brut- und Setzzeit wird im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zur Rücksicht auf Wildtiere aufgerufen. Mit dem Frühling beginnt für viele Tiere die sensible Phase der Fortpflanzung und Aufzucht.
Nach Angaben des Landratsamts sind derzeit zahlreiche Tierarten mit ihrem Nachwuchs beschäftigt – von Vögeln über Hasen und Rehe bis hin zu Wildschweinen. Störungen durch Menschen können in dieser Zeit gravierende Folgen haben, etwa wenn Elterntiere flüchten und ihre Jungen ungeschützt zurücklassen.
Deshalb gilt laut Kreisverwaltung: Spaziergänger und Sportler sollen auf den Wegen bleiben und auf Aktivitäten abseits der Pfade verzichten. Besonders kritisch sind nächtliche Unternehmungen mit Lichtquellen, da viele Tiere in der Dämmerung und Nacht aktiv sind.
Auch Hundebesitzer stehen in der Verantwortung. Hunde sollten in der freien Landschaft angeleint werden, um Jungtiere nicht aufzuspüren oder zu gefährden. Zudem schützt dies vor möglichen Angriffen durch Wildtiere, etwa Wildschweine, die ihren Nachwuchs verteidigen.
Wer ein Jungtier entdeckt, sollte es nicht anfassen und sich zügig entfernen. Bei verletzten Tieren empfiehlt die Behörde, die Polizei zu informieren. Mit rücksichtsvollem Verhalten könne jeder zum Schutz der Artenvielfalt beitragen, heißt es aus dem Landratsamt.





