(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg

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Erstmals sind Schluten und Gewässer im Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim kontrolliert durchströmt worden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wurde im Rahmen von einem sogenannten Schlutentest Rheinwasser in den Rückhalteraum im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald eingeleitet.

Nachdem der Rheinabfluss am Pegel Breisach am Dienstag die Marke von 1550 Kubikmetern pro Sekunde überschritten hatte, konnte Wasser über ein Entnahmebauwerk auf Höhe der Kläranlage Breisach in den Durchgehenden Altrheinzug und die Schluten geleitet werden. Bereits am Mittwochmittag endete das kleine Flutungsereignis wieder, da der Pegel sank.

Mitarbeitende des Regierungspräsidiums überwachten die erste Durchströmung vor Ort. Nach Behördenangaben wurden dabei Pegelstände in Gewässern und Schluten sowie Grundwasserwerte im und außerhalb des Rückhalteraums erfasst. So soll sichergestellt werden, dass der Wasseranstieg begrenzt bleibt und es außerhalb des Gebiets zu keinen zusätzlichen schadbringenden Grundwasseranstiegen kommt.

Das Regierungspräsidium zeigt sich mit dem Verlauf zufrieden. Zwar seien aufgrund der kurzen Dauer nur wenige Schluten erreicht worden, die Steuerung der Bauwerke habe jedoch wie erwartet funktioniert. Auch Engstellen durch Treibholz seien nicht aufgetreten. Die gewonnenen Daten sollen für den späteren Betrieb des Rückhalteraums wichtige Erkenntnisse liefern.

Der Rückhalteraum Breisach/Burkheim ist Teil des Integrierten Rheinprogramms des Landes Baden-Württemberg. Nach Fertigstellung können dort bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden, um Rheinunterlieger besser vor Hochwasser zu schützen.

Bild: Regierungspräsidium Freiburg

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