(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Große Kreisstadt Bad Krozingen

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Der Haushalt 2026 in Bad Krozingen ist genehmigt – das Regierungspräsidium Freiburg hat die Gesetzmäßigkeit jetzt bestätigt. Damit kann die Stadt ihren Konsolidierungskurs fortsetzen, teilt die Bad Krozingen mit.

Der Gemeinderat hatte die Haushaltssatzung bereits im Dezember beschlossen. Bei einer Informationsveranstaltung im Kurhaus erläuterten Oberbürgermeister, Bürgermeister, Kämmerer und Fraktionsvorsitzende den Abwägungsprozess. Rund 130 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die finanzielle Lage.

Nach Angaben der Stadt befinden sich Kommunen landesweit in einer angespannten Situation. Gründe seien steigende Sozialausgaben, sinkende Zuweisungen sowie eine unzureichende Gegenfinanzierung übertragener Aufgaben durch Bund und Land. Auch Energiekrise, Inflation und höhere Zinsen belasteten die Haushalte.

Trotz umfangreicher Investitionen in Wohngebiete, Kitas, Schulen und Infrastruktur habe Bad Krozingen die Pro-Kopf-Verschuldung deutlich gesenkt. Im Kernhaushalt sei sie seit 2013 von rund 266 Euro auf 128 Euro je Einwohner gesunken und liege damit unter dem Landesdurchschnitt.

Die Stadt kündigt an, freiwillige Leistungen weiterzuführen, Strukturen anzupassen und Investitionen strategisch auszurichten, um die Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern. Trotz notwendiger Einschnitte investiert die Stadt weiterhin gezielt in Menschen, Bildung, Infrastruktur und Gemeinschaft.

Bild: Große Kreisstadt Bad Krozingen

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