(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
Das Tarifergebnis 2026 im öffentlichen Dienst der Länder bringt 5,8 Prozent mehr Lohn und eine Angleichung zwischen Ost und West. Darauf weist die Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg hin.
Die Einigung wurde in Potsdam erzielt. Vereinbart ist eine Laufzeit von 27 Monaten mit drei Erhöhungsschritten: 2,8 Prozent ab April 2026, mindestens jedoch 100 Euro, weitere 2,0 Prozent ab März 2027 sowie 1,0 Prozent ab Januar 2028. Nachwuchskräfte erhalten insgesamt 150 Euro mehr. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Januar 2028.
Nach Angaben von ver.di betrifft der Abschluss bundesweit rund 925.000 Tarifbeschäftigte der Länder, in Baden-Württemberg sind gut 110.000 Angestellte direkt betroffen. Auch Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit steigen. Zudem wird die Arbeitszeit an ostdeutschen Unikliniken abgesenkt und der Kündigungsschutz angeglichen.
Die Gewerkschaft bewertet das Ergebnis als wichtigen Schritt, um mit der Einkommensentwicklung bei Bund und Kommunen mitzuhalten. Eine Mitgliederbefragung soll nun folgen.
Bild: ver.di





