(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg

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Aus Dankbarkeit für die Heilung eines Angehörigen spendet eine Privatperson 50.000 Euro für die Hepatitis-B-Forschung in Freiburg. Das Geld geht an die Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums.

Wie das Universitätsklinikum Freiburg mitteilt, soll die Spende die Weiterentwicklung neuer Therapieansätze gegen chronische Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus unterstützen. Bereits 2023 hatte derselbe Spender die Forschung mit einer gleich hohen Summe gefördert.

An der Klinik für Innere Medizin II forscht ein Team seit Jahren daran, warum das Virus bei manchen Patientinnen und Patienten dauerhaft im Körper verbleibt und wie sich diese chronische Infektion überwinden lässt. Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 250 Millionen Menschen von chronischer Hepatitis B betroffen. Mögliche Spätfolgen sind Leberzirrhose und Leberkrebs.

Zwar können moderne Medikamente die Virusvermehrung unterdrücken, eine vollständige Heilung gelingt jedoch meist nicht. Ziel der Freiburger Forschung ist es deshalb, langfristig wirksame Therapiekonzepte mit geringem Resistenzrisiko zu entwickeln.

Die private Unterstützung schafft nach Angaben des Klinikums zusätzliche Möglichkeiten für innovative Forschungsarbeiten.

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