E-Zigaretten an eine 17-Jährige verkauft – bei Jugendschutzkontrollen in Freiburg sind gleich vier Verstöße festgestellt worden. Das teilt das Amt für öffentliche Ordnung mit.
Bei der Kontrolle hatte eine 17-jährige Auszubildende der Stadt als Testperson fungiert. Ihre Eltern hatten der Teilnahme im Vorfeld zugestimmt, zwei Mitarbeitende des Amts begleiteten sie während der Aktion. Auch Zoll- und Polizeibeamte waren laut Stadt in die Kontrollen eingebunden.
Im Fokus standen zunächst drei Kioskbetriebe im Stadtgebiet Freiburg. Während der laufenden Überprüfung ergaben sich Hinweise auf einen weiteren Verkaufsstandort, der ebenfalls kontrolliert wurde. Nach Angaben des Amts verstießen alle vier Betriebe gegen das Jugendschutzgesetz, indem sie der Minderjährigen E-Zigaretten verkauften. In zwei Fällen wurde zwar der Ausweis verlangt, der Verkauf erfolgte dennoch. Zwei der betroffenen Kioske waren bereits bei einer früheren Kontrolle aufgefallen.
Gegen die Verkäuferinnen und Verkäufer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Bußgeldkatalog des Landes Baden-Württemberg sieht dafür in der Regel eine Geldbuße von 300 Euro vor. Zudem wurden vor Ort Sensibilisierungsgespräche geführt.





