(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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Kein neues Angebot und wachsende Unzufriedenheit: Die Tarifverhandlungen für die privaten Klinikträger im VPKA Baden-Württemberg sind erneut ohne Ergebnis geblieben. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di gab es in der zweiten Verhandlungsrunde keinen Durchbruch.

Wie der ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg mitteilt, fordert die Gewerkschaft für rund 5.000 Beschäftigte eine Erhöhung der Vergütungstabellen um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Zudem verlangt ver.di eine zusätzliche Erfahrungsstufe für langjährige Beschäftigte sowie höhere Schichtzulagen auf TVöD-Niveau.

Die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Verband privater Klinikträger in Baden-Württemberg, verwies laut ver.di auf die angespannte Finanzierungssituation der Einrichtungen. Ein neues Angebot sei nicht vorgelegt worden. Das bisherige Angebot sehe fünf sogenannte Leermonate sowie zwei Erhöhungen um jeweils 0,5 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten vor.

Die Gewerkschaft kündigt vor der nächsten Verhandlungsrunde Anfang März betriebliche Aktionen bis hin zu Warnstreiks in den betroffenen Einrichtungen an. Verhandelt wird unter anderem für Beschäftigte in Akut- und Reha-Kliniken sowie Pflegeeinrichtungen im ganzen Land.

Der bisherige Vergütungstarifvertrag war zum Jahresende gekündigt worden.

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