(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Universität Freiburg
Drei Millionen Euro für nachhaltige Forschung: An der Universität Freiburg startet ein neues Großprojekt zur Kreislaufwirtschaft. Ingenieur- und Rechtswissenschaften arbeiten dabei erstmals in einer gemeinsamen Forschungsgruppe eng zusammen.
Das Projekt „CircEL“ – kurz für Circularity Engineering and Law – wird laut Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über sechs Jahre hinweg gefördert. Die Carl-Zeiss-Stiftung stellt dafür drei Millionen Euro bereit, die Universität beteiligt sich zusätzlich mit eigenen Mitteln.
Ziel des interdisziplinären Teams ist es, konkrete Wege zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen für langlebige Produkte und bessere Wiederverwertung, sondern auch um passende rechtliche Rahmenbedingungen – vom Abfallrecht bis hin zu Fragen der Produktverantwortung.
Beteiligt sind Forschende des Instituts für Nachhaltige Technische Systeme sowie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät hier in Freiburg. Geplant sind unter anderem mehrere interdisziplinäre Promotionsprojekte, Habilitationsstellen sowie Fachveranstaltungen. Das Projekt soll zudem eine dauerhafte Brücke zwischen technischer Nachhaltigkeitsforschung und Umwelt- sowie Verwaltungsrecht schlagen.
Mit dem neuen Vorhaben stärkt die Universität Freiburg ihren Schwerpunkt im Bereich Nachhaltigkeit und baut das Forschungsfeld „Circularity Engineering“ weiter aus.





