(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Bezirk Südbaden Schwarzwald

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Mehrere hundert Beschäftigte des öffentlichen Dienstes wollen in Freiburg den Druck in der laufenden TV-L-Tarifrunde erhöhen. Die Gewerkschaft ver.di ruft zu einem zentralen Warnstreik auf, um Bewegung in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern der Länder zu bringen.

Nach Angaben von ver.di beteiligen sich unter anderem Beschäftigte der Universitäten Freiburg und Konstanz, der Zentren für Psychiatrie in Reichenau und Emmendingen sowie des Studierendenwerks. Auch studentische Beschäftigte, Mitarbeitende aus Landesverwaltungen wie dem Regierungspräsidium und Beschäftigte der Autobahn GmbH des Bundes sind aufgerufen.

Die Streikenden formieren sich zur Mittagszeit um 12 Uhr in der Karlstraße und ziehen anschließend durch die Freiburger Innenstadt zum Platz der Alten Synagoge. Dort ist eine zentrale Abschlusskundgebung geplant. Als Hauptrednerin ist die ver.di-Landesbezirksleiterin für Baden-Württemberg angekündigt.

Laut Gewerkschaft reagieren die Arbeitgeber bislang nicht auf die steigende Belastung der Beschäftigten, den Fachkräftemangel und die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Besonders an Hochschulen und in psychiatrischen Einrichtungen seien die Folgen jahrelanger Unterfinanzierung deutlich spürbar. Ziel des Streiktags sei es, ein verhandlungsfähiges Angebot der Tarifgemeinschaft deutscher Länder zu erreichen.

In der aktuellen Tarifrunde fordert ver.di unter anderem deutliche Entgeltsteigerungen, eine soziale Komponente für niedrigere Einkommen sowie Verbesserungen für Auszubildende und Studierende. Sollte es keine Bewegung geben, kündigt die Gewerkschaft weitere Aktionen an.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)

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