(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Emmendingen
Rund 2.000 neue Samentütchen und ein wachsendes Interesse am eigenen Gärtnern markieren das fünfjährige Bestehen der Saatgut-Bibliothek in Emmendingen. Das Projekt ist vor fünf Jahren durch die Stadtpflänzchen-Initiative in der Stadtbibliothek gestartet und hat sich seither fest etabliert.
Nach Angaben der Stadt können sich Interessierte Saatgut kostenlos mitnehmen und verpflichten sich, später wieder selbst gewonnenen Samen zurückzugeben. In den vergangenen Wochen haben zahlreiche Helferinnen und Helfer überwiegend selbst gezogenes Saatgut eingetütet und beschriftet. Damit beginnt nun die neue Gartensaison, unter anderem mit Sorten wie Chili, Physalis, Peperoni oder Artischocke.
Zusätzlich zu zurückgebrachten Samen erhielt die Stadtbibliothek Saatgut als Spende sowie zum Selbstkostenpreis von einem regionalen Hersteller aus Emmendingen. Pro Person dürfen bis zu fünf Tütchen mitgenommen werden. Ziel des Projekts ist es laut Stadt, Biodiversität zu fördern und den nachhaltigen Anbau im eigenen Garten zu unterstützen.
Im Laufe des Jahres wird das Regal in der Bücherei fortlaufend mit saisonalem Saatgut aus Gemüse, Kräutern und Blumen ergänzt. Koordiniert wird dies durch die Initiatorinnen der Stadtpflänzchen-Initiative. Begleitend stehen spezielle Fachbücher rund ums Gärtnern zur Ausleihe bereit, die eigens für das Projekt angeschafft wurden.
Weitere Informationen zur Aussaat, Pflege und Samengewinnung stellt die Initiative online zur Verfügung. Trägerin der Saatgut-Bibliothek ist die Stadt Emmendingen.





